POLYPROFIL®-Hohlkehlen werden aus einem hell eingefärbten Polymerbeton mit geringem spezifischen Gewicht hergestellt. Die Herstellung der Leisten erfolgt in Formen ohne Verwendung von Trennmitteln. POLYPROFIL®-Hohlkehlen lassen sich einfach verarbeiten und zeichnen sich durch ein geringes Gewicht bei hoher Druck- und Zugfestigkeit sowie äußerst geringe Wasseraufnahme aus.
POLYPROFIL®-Hohlkehlen können mit Epoxid-, Polyurethan- oder Acrylatharzen beschichtet oder gestrichen werden.
POLYPROFIL® Hohlkehlen
Warum Hohlkehlprofile einsetzen ?
Hohlkehlprofile sorgen für einen sauberen, dauerhaften Übergang zwischen Boden und Wand. Im Bereich Industriefußboden sowie auf Balkonen und Terassen verbessern sie nicht nur die Optik, sondern erfüllen auch wichtige funktionale Anforderungen.
Vorteile:
- Hygienisch &. pflegeleicht: Keine scharfen Kanten - Schmutz und Feuchtigkeit können sich kaum festsetzen.
- Dauerhafter Schutz: Reduziert Spannungen und Rissbildung im Randbereich von aufgehenden Bauteilen.
- Abdichtungssicherheit: Optimaler Übergang für Beschichtungen und Abdichtungssyteme
- Mechanisch belastbar: Schutz der Wand- und Bodenanschlüsse bei starker Nutzung
- Sauberes Erscheinungsbild: Professionelle, hochwertige Optik
- Sichere Beschichtung: Ideale Grundlage für Epoxid-, PU-und PMMA Systeme
Nachteile:
- Höherer Ausführungsaufwand gegenüber einfachen Randanschlüssen
- Fachkenntnis erforderlich, um eine dauerhaft funktionierende Ausführung zu gewährleisten
Fazit:
Hohlkehlprofile sind überall dort sinnvoll, wo Langlebigkeit, Hygiene, Sicherheit und Qualität im Fokus stehen - insbesondere in Industrieobjekten sowie auf Balkonen und Terassen mit hohen Anforderungen an Abdichtung und Belastbarkeit. Eine Investition, die sich langfristig auszahlt - technisch wie optisch.
Normative und technische Vorteile:
- DIN-gerechte Ausführung: Unterstützt die Anforderungen u.a. nach DIN 18560, DIN EN 1504 sowie den Regeln für Beschichtungs-und Abdichtungssysteme
- Hygienische Gestaltung: Fugenarme Übergänge entspechen den Anforderungen aus Hygiene- und Reinigungsrichtlinien (z.B. HACCP- naher Bereich)
- Schutz der Randzonen: Reduzierung von Kerbspaltungen und Minimierung von Rissbildung im Anschlussbereich
- Mechanische Belastbarkeit: Erhöhte Wiederstandsfähigkeit gegenüber Stößen, Fahrzeugverkehr und maschineller Reinigung (speziell im Lebensmittelbereich)
Hier zwei Varianten für den möglichen Einbau im Bereich aufgehender Bauteile. Dies ist natürlich von der konkreten Situation vor Ort und den Forderungen des Bauherren abhängig. In der Regel sollte ein Fach- und Sachkundiger Planer mit einbezogen werden. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.
Links- die Einbauvariante für einen schwimmenden Estrich es bei dieser Variante zu beachten im Bereich des aufgehenden Bauteils eine Fugenrundschnur unter der Fugenmasse einzubauen.
Rechts- die Einbauvariante für einen Verbundestrich